07.07
2021

Das neue SRH-Logo aus dem 3D-Drucker

Drei orange Buchstaben und eine Halterung aus Metall. Teilnehmende des BBRZ Karlsbad und der RPK Karlsbad fertigen gemeinsam das neue dreidimensionale SRH Logo. Ein kleines Beispiel für die enge Verzahnung der SRH Unternehmen am Standort.

Im Rahmen der Berufsorientierung und Eignungsfeststellung im Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrum Karlsbad (BBRZ) lernen Teilnehmende ihre Stärken und Begabungen besser kennen. Bis zu 6 Wochen lang können sie verschiedene Berufsfelder ausprobieren. Dazu gehören Übungen im 3D-Zeichen- und Konstruktionsprogramm. Ein Teilnehmer schnappte sich kurzerhand die Bilddatei des neuen SRH Logos und konstruierte eine dreidimensionale Vorlage für den 3D-Drucker.

„Um die Herausforderung ein wenig zu vergrößern, mussten in den drei Buchstaben noch Löcher für die Halterung eingeplant werden“, erzählt Elektrotechnik- und IT-Dozent Jens Schenkel. Der Auftakt für eines von vielen übergreifenden Projekten am Standort Karlsbad war gemacht. Ein Teilnehmer der RPK-Jugendwohngruppen, der im Bereich Maschinenbau tätig ist, übernahm und konstruierte aus Metall eine passende Halterung.

Stolz präsentierten die beiden Teilnehmer ihr Gemeinschaftsprojekt, das zukünftig in vielen Varianten entstehen kann. „Im 3D-Drucker sind verschiedene Größen und Qualitätsstufen möglich. Das Material für den Halter kann aus Metall, Holz oder Kunststoff gefertigt werden. So können wir die Aufgabe in den unterschiedlichen Erprobungsbereichen des BBRZ einsetzen“, so der Dozent abschließend.

Das Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum (BBRZ) in Karlsbad-Langensteinbach unterstützt Menschen mit neurologischer oder psychischer Erkrankung, die gesundheitlich ihren Beruf nicht mehr ausüben können, dabei, beruflich wieder einzusteigen.

Die SRH Rehabilitation für psychisch Kranke (RPK) in Karlsbad eröffnet Erwachsenen mit seelischen Erkrankungen neue Perspektiven. Im Training mit Ärzten, Therapeuten und Pädagogen lernen die Teilnehmer, ihren Alltag selbstbewusst zu meistern. Dafür stehen 48 stationäre und zwei ambulante Plätze zur Verfügung.

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