So gelingt der berufliche Neuanfang

05.06.2019

Immer mehr Menschen müssen wegen einer Krankheit ihre Arbeit aufgeben. Mit einer Kombination aus beruflichem Training und Beratung finden Betroffene neue Möglichkeiten. Das zeigte das BBRZ auf der REHAB-Messe in Karlsruhe.


Christian Schindler (links) präsentierte mit seinem Heidelberger Kollegen Jan Förderer die Angebote der beruflichen Reha (Foto: BBRZ).

„Was würden Sie machen, wenn Sie noch einmal neu anfangen könnten?“ Diese Frage hat sich wohl jeder schon einmal gestellt. Doch wenn der bisherige Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr funktioniert, wird diese Frage lebensnotwendig. Die Antwort alleine zu finden, ist allerdings schwer. Eine berufliche Rehabilitation kann dabei helfen. Wie das gelingt, zeigte Christian Schindler, Teamleiter Vertrieb im Beruflichen Bildungs- und Rehazentrum der SRH, auf der REHAB in Karlsruhe.

„Jeder benötigt seinen individuellen Weg, um wieder ins Arbeitsleben einzusteigen. Dafür ermitteln wir mit den Teilnehmern ihre Stärken und wo sie sich verbessern können. So lernen sie, welcher Beruf zu ihrer Lebenssituation und ihrer Gesundheit passt“, sagte Christian Schindler.

In einer Präsentation stellte er die Ausbildungsräume des BBRZ vor, vom Maschinenpark über die Büros für kaufmännische Ausbildungen bis hin zur Fahrradwerkstatt. Dort lernen Teilnehmer den Beruf Zweiradmechatroniker, um in der boomenden Fahrradbranche zu arbeiten.

Am Stand informierten sich Menschen, die sich beruflich orientieren wollen. Vertreter der Reha-Träger, die eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsmarkt finanzieren, nutzten den Stand, um die neuesten Entwicklungen am Ausbildungsmarkt kennenzulernen. So bietet das BBRZ neu den Kaufmann im E-Commerce an.